

Heute vormittag war ich auf einem weiteren Abschnitt der Laufstrecke.
Das Natural Energy Lab ist der zweite Wendepunkt der Laufstrecke, der erste befindet sich am Ende des Alii Drive nur ca. eine Meile hinter unserem Hotel.
Natural Energy Lab hat nichts mit dem Ironman an sich zu tun. Es findet sich dort mit Sicherheit kein grasender Athlet am Straßenrand oder einer der aus aus dem Meer seinen Durst stillt.
Vielmehr geht es hier um die Gewinnung natürlicher Energie aus dem Meer. Kaltes Meerwasser aus 3000 m Tiefe vermischt sich mit warmem Wasser weiter oben. Damit werden Turbinen angetrieben über welche Energie erzeugt wird. So einfach ist das und noch dazu funktioniert es wirklich.
Was haben jetzt die Ironmaner und Girls davon - gar nix, ausser, daß sie bei ca. 38 °C unter praller Sonne auf dem Highway in Richtung diesen Ort laufen müssen und dann auch schon wieder umkehren können um die letzten Meilen in Richtung Ziel hinter sich zu bringen.
Mittag haben uns dann Nicole Leder, Thomas Hellriegel, Markus Forster und Francois Chabaud noch einige Tipps und Tricks bzw. Ratschläge für Samstag gegeben. Wie es jedoch bei Ausdauersportlern so ist haben sie nicht wirklich wie Wasserfälle geredet. Man brauchte sie nicht zu stoppen, eher musste man froh darüber sein, wenn überhaupt was aus ihrem Munde kam.
Das was sie jedoch gesagt haben war echt nützlich und wird auch sehr wichtig sein. So ist beispielsweise beim Radfahren auch wirklich nur Radfahren erlaubt. Zu langsames überholen, wegwerfen von Riegeln oder Flaschen ausserhalb der Vepflegzonen wird mit Disqualifikation geahndet. 7 Meter Abstand ist dabei sowieso selbstverständlich und wird erst gar nicht erwähnt.
Pinkeln oder sonstiges am Straßenrand ist ebenfalls tabu, dafür gibt es am Highway extra Häuschen (Innentemperatur an die 80°C oder mehr).